mein Weg

1973 in Wuppertal geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen, bin ich 1994 nach Bremen gegangen und habe dort ein Biologiestudium angefangen, weil ich so gerne Meeresbiologin werden wollte. Nach einer Weile war allerdings klar: Studium ist nichts für mich. Deshalb habe ich gewechselt und eine Ausbildung als Biologisch Technische Assistentin gemacht. Danach wollte mich allerdings kein Labor in verfügbarer Nähe einstellen, meistens mit der Begründung: fehlende Berufserfahrung. Zu einem Umzug war ich damals nicht bereit. Ich bin dann schließlich in einer Firma gelandet, die Labormöbel gebaut hat und habe dort als Schreibkraft gearbeitet. 2000 und 2002 kamen meine beiden Söhne zur Welt. Als der Jüngste gerade ein Jahr alt war, sind wir wieder nach Wuppertal gezogen. Ich dachte, es wäre toll Oma und Opa in der Nähe zu haben, aber ich habe mich nicht mehr wohl gefühlt und hatte immer stärker werdendes Heimweh nach Bremen. In Wuppertal kam dann auch die Trennung von meinem Mann und 2007 bin ich mit neuem Mann und unserer im April 2007 geborenen gemeinsamen Tochter nach Syke gezogen. Durch die Erlebnisse während der 3 Schwangerschaften und der Geburten meiner Kinder motiviert und auf Anregung meiner letzten Hebamme habe ich 2008 in Österreich die Ausbildung zur Doula gemacht. Ich wollte Frauen helfen, eine harmonische Schwangerschaft und ein positives Geburtserlebnis zu erfahren.  Doch der Beruf der Doula ist hier noch so unbekannt, dass sich niemand fand, der sich helfen lassen wollte :0(. Also ging die Suche nach einer Aufgabe für mich weiter. Es mußte ein bißchen Geld einbringen, da wir ja auch von etwas leben mußten und ein Einkommen etwas knapp ist bein drei Kindern plus zu zahlenden Unterhalt an die beiden Söhne meines Mannes aus erster Ehe, doch ich wollte meinen Wunsch Frauen zu beraten und zu begleiten nicht aufgeben. Zunächst habe ich 2 Jahre als Tagesmutter gearbeitet, doch die Anfragen für Vormittagsbetreuung blieben aus und nachmittags wollte ich für meine eigenen Kinder da sein. So habe ich als Putzhilfe und Museumspädagogin angefangen und nebenbei einen Fernlehrgang für spirituelle Lebensberatung absolviert, welchen ich inzwischen erfolgreich beendet habe. Als nächstes wird eine Ausbildung zur Seminarleiterin für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen folgen. Und so habe ich das “Werkzeug” an der Hand, Frauen in den verschiedenen Abschnitten ihres Lebens zu beraten und zu begleiten und ihnen somit zu helfen glücklicher und zufriedener oder auch einfach entspannter zu werden. Mal sehen wie es weiter geht. Durch die Putzjobs und die Tätigkeit im Museum ist mir ein bißchen der Druck genommen, unbedingt schnell Geld zu verdienen, so dass auch ich entspannter an die ganze Sache rangehen kann.

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