Kimba
27 Feb 2012 5 Kommentare
in alltägliches Schlagworte: Katzen
Kimba ist tot. Irgendwann heute nacht überfahren auf der Osterholzer Landstrasse. Nur etwa einen Monat später, nachdem unsere Lotte nicht nach Hause gekommen ist. Das ist ein bißchen viel für mich.
Kimba war nur etwa 2 Monate älter, als Lotte, aber viel größer, da er ein Main Coon Mischling war. Er wäre jetzt bald 1 Jahr alt geworden.
Hier wird vielleicht ein paar Tage Ruhe sein im Blog.
7 Sachen
26 Feb 2012 Hinterlasse einen Kommentar
in 7 Sachen Schlagworte: 7 Sachen
Heute bin ich mal ganz früh dran mit meinen 7 Sachen
. Nach einer Idee von Frau Liebe. Jeden Sonntag Bilder von 7 Sachen für die ich meine Hände gebraucht habe, egal ob 5 Minuten oder 5 Stunden.

Heute mußte ich die Gänse aus dem Stall lassen und sie füttern, weil mein Mann bei unserem neuen Haus war.

Dann habe ich unser Medizinschränkchen aus der Ecke gekramt und sämtliche Medikamente weggeschmissen, die teilweise schon seit Jahren abgelaufen waren.

Dann haben Malin und ich die Jungs von meinem Ex-Mann abgeholt. Und ich konnte mit dem Panda fahren, weil mein Mann den Hyundai hatte, da der die Anhängerkupplung hat
Ich liebe den Panda und fahre viel lieber mit dem als mit dem neueren Hyundai. Mein Mann aber auch.

Als wir dann wieder da waren, habe ich mir einen Stuhl in die Sonne gestellt (meine Bank ist ja schon beim neuen Haus) und dort meinen Nachmittagstee getrunken.
Ist das nicht schön, dass der Frühling nun da ist?! Endlich ist es wieder so warm, dass man es auch länger draussen aushält auch wenn man nicht die ganze Zeit in Bewegung ist und in der Sonne sitzen kann.
Sonnige Grüße aus Syke an alle die sich meine 7 Sachen anschauen.
Vom Stadtkind zum Landei
26 Feb 2012 2 Kommentare
in alltägliches Schlagworte: Umzug, wohnen
Anläßlich unseres bevorstehenden Umzugs habe ich mal nachgezählt, wie oft ich in diesem Leben schon umgezogen bin. Ich werde dieses Jahr 39 und habe bisher sage und schreibe 10x den Wohnort gewechselt! Und nun steht der 11. Umzug bevor, der nun hoffentlich wirklich der letzte ist, denn ich bin es leid immer wieder zu packen und auszusortieren, um dann irgendwann festzustellen: nee, das hättest Du eigentlich doch noch gebrauchen können, dafür hätte etwas anderes ruhig weg gekonnt. Außerdem möchte ich auch gerne mal für länger Wurzeln schlagen und mich nicht bloß wie eine Topfpflanze fühlen, die man mal hier und mal da hin stellt, weil sie sich nirgendwo so richtig wohl fühlt. Aber das war eben auch bisher das Problem. Nirgendwo war ich so richtig zu Hause. Hier wo wir jetzt wohnen, ist es schon sehr nahe dran an “perfekt”, aber das Haus ist halt nur gemietet und man hat immer den Gedanken im Hinterkopf gehabt, dass wir vielleicht doch irgendwann raus müssen und konnte auch nicht so viel an Haus und Grundstück machen, wie wenn es einem selbst gehört. Jetzt haben wir ein Haus gekauft. Aber ist das die Garantie, dass wir nun da bleiben werden? Wer weiß?! Das Haus ist toll, die Gegend auch, die Leute die wir bisher kennengelernt haben sind nett, aber so richtig lernt man ja alles erst kennen, wenn man eine Zeit lang da wohnt. Ich bin gespannt!
Dadurch, dass ich so an vergangene Wohnungen gedacht habe, kam bei mir der Wunsch auf, die verschiedenen Häuser noch mal auf Fotos darzustellen und so festzuhalten, wie meine “Wohnentwicklung” abgelaufen ist. Die Fotos von meiner Wuppertaler Zeit werde ich nächsten Monat machen, wenn ich unsere Tochter zu Besuch zu meinem Vater bringe, der dort noch wohnt. Ein Foto habe ich allerdings schon im Internet gefunden. Achtung, hier bin ich aufgewachsen und habe die ersten 13 Jahre meines Lebens verbracht, Elfenhang 10 in Wuppertal Vohwinkel:
Ist das nicht schrecklich?! Auch wenn wir nur in der ersten Etage gewohnt haben, aber heute könnte ich mir das gar nicht mehr vorstellen. 14 Stockwerke hat das Ding! Aber als Kind habe ich mich eigentlich ganz wohl gefühlt. Na ja , ich kannte es ja auch nicht anders. Die restlichen Wuppertaler Fotos zeige ich, wie gesagt, nächsten Monat.
Gestern war ich mit Malin den ganzen Vormittag in Bremen unterwegs, um dort zu fotografieren. Wir hatten ein Tagesticket und sind kreuz und quer mit jeder Menge Strassenbahnen gefahren. Das fand meine Tochter toll. Sie ist halt auf dem Land aufgewachsen und findet die Stadt spannend und aufregend. Ich habe festgestellt, das einzige was an der Stadt praktisch und angenehm ist, ist dass die Strassenbahnen alle 10 Min. fahren und nicht nur 3x am Tag ein Bürgerbus
. Ansonsten gilt für mich definitiv: Stadt, muß ich nicht mehr haben!
Meine erste Adresse in Bremen war in der Neustadt, Kornstrasse 100. Dort bin ich mit meinem damaligen Lebensgefährten etwa 1 Jahr nach dem Abi hin gezogen, da wir beide in Bremen studiert haben. Ich wollte ja eigentlich mal Meeresbiologin werden. Wir haben in der 2. Etage gewohnt, und hier sind dann auch Jake und Elwood, die Blues Brother Kater bei uns eingezogen.
Als ich dann (ich glaube nach etwa 2 Jahren) festgestellt habe, dass ich mit diesem Mann nicht den Rest meines Lebens verbringen möchte, bin ich hier hin gezogen. Eine kleine 1-Zimmer-Wohnung in der Bgm.-Smidt-Strasse 53, in der Nähe vom Bremer Hauptbahnhof. Meine erste Wohnung, die mir ganz allein gehörte
.
Ich habe nach hinten raus gewohnt, das weiße Haus mit den Balkonen. Erste Etage, das sieht man von diesem Standpunkt leider nicht. Ich hatte eine tolle Holz-Terrasse, nicht so einen popelig kleinen Balkon, wie die anderen
, mit ganz viel Blumen in Kästen und Kübeln.
Aber auch da war ich nur ca. 2 Jahre, um dann mit neuem Mann hier einzuziehen: Hastedter Osterdeich 213c, direkt gegenüber dem Weserwehr. Wieder 1. Etage + Dachgeschoss. Die Wohnung war toll und die Nachbarin von unten wurde eine richtige Freundin, mit der ich oft vor dem Haus gesessen und getratscht habe. In der Hastedter Zeit wurden auch meine beiden Söhne geboren.
Und dann kam der Umzug nach Wuppertal, nachdem ich immerhin 5 Jahre in ein und der selben Wohnung gewohnt hatte. Und auf die Fotos müßt Ihr nun erst mal warten
.
Fisch am Freitag
24 Feb 2012 3 Kommentare
in Fisch am Freitag Schlagworte: basteln, Fisch am Freitag
Bei Andiva treffen sich jeden Freitag BloggerInnen die die verschiedensten Fische präsentieren. Ich mach heute auch mal mit. Der alte “Socken-Fisch”:
Zwischenbericht “Clandestine”
23 Feb 2012 Hinterlasse einen Kommentar
in gestricktes Schlagworte: Socken, Stricken
Das macht total Spaß diese Socken zu stricken. Aber es erfordert echt permanente Konzentration. Nebenbei spannende Hörbücher hören erhöht die “Verzähl-Wahrscheinlichkeit” immens
. Die Anleitung ist auch wirklich übersichtlich geschrieben, so dass man ihr gut folgen kann (zumindest die deutsche Übersetzung aus dem “The Knitter”, das Original kenn ich ja noch nicht). Jetzt nachdem die Ferse gestrickt ist, ist es ein bißchen schwieriger, weil man ständig zwischen verschiedenen Strickschriften wechseln muß, also noch mehr aufpassen, aber es ist endlich mal was ganz anderes, als immer nur langweilige rechts-links Muster. Und es sieht auch wirklich hübsch aus, auch wenn mein Mann doch gestern tatsächlich meinte, die Socken würden ja gar nicht wärmen, mit den vielen Löchern drin (ha,ha,ha). Und da habe ich ihn gerade so gelobt bei der letzten Dienstagsfragevom Wollschaf.
7 Sachen
20 Feb 2012 2 Kommentare
in 7 Sachen Schlagworte: 7 Sachen
Wie jede Woche 7 Sachen, für die ich Sonntag meine Hände gebraucht habe, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden. Nach einer Idee von Frau Liebe.

Mein Mann und unser Größter wollen eine Runde mit dem Motorrad fahren und ich muß unbedingt ein Foto von Tom dem Michelin-Männchen machen (hihihi), wie gemein.
Clandestine,… oder ich will Socken
19 Feb 2012 Hinterlasse einen Kommentar
in gestricktes Schlagworte: ravelry, Socken, Stricken
Da ich im Moment total Lust habe, Socken zu stricken, habe ich alle anderen Projekte, die ich auf den Nadeln habe hintenan gestellt und stricke noch ein Paar. Und zwar ist in der aktuellen deutschen Ausgabe vom “The Knitter” eine Anleitung für Socken von Cookie A, die in der Zeitschrift als “Herausforderung für erfahrene Strickerinnen” beschrieben werden. Es heißt:”Hier können Sie Ihr Stricktalent erproben.” Ha, mach ich! Jetzt will ich es wissen! Außerdem gefallen mir die Socken mit dem Namen Clandestine sehr gut und ich möchte sie gerne haben. Angefangen habe ich auch schon und habe bis jetzt das Bündchen und 2 x den Musterraport vom Schaft. Konzentration ist gefordert. Man muß sowohl Reihen als auch Maschen zählen. Notizzettel hilf! Aber so schlimm ist es nicht. Es läßt sich halt nur nicht mal so eben nebenbei stricken. Aber von der Technik durchaus nicht zu schwierig. Die Designerin ist auch bei Ravelry vertreten und ich habe mir dort auch ihre anderen Modelle angesehen und zack, ist ein neues Buch auf meiner Wunschliste. Die Modelle aus “Knit. Sock. Love.” gefallen mir ausnahmslos alle. Die möchte ich auch noch alle haben
. Also ran an die Nadeln! Das macht mir viel mehr Spaß, als so langweilige Socken mit einfach nur glatt rechts oder Rippen.

Februarsocken fertig
17 Feb 2012 2 Kommentare
in 12 Socken Projekt, gestricktes Schlagworte: 12-Socken-Projekt, Socken, Stricken
Soooooo, ich habe sie fertig! Also, auch wenn viele sich gegen solche Projekte aussprechen, weil sie sich dann gezwungen fühlen würden zu stricken und meinen, nicht mehr nur aus Spaß an der Freude stricken zu können, bei mir funktioniert es
. Ich habe Spaß daran die Socken zu stricken, auch wenn ich mich durch das Projekt natürlich auch ein bißchen angetrieben fühle, aber unsere Sockenschubladen füllen sich mal endlich und genau das war für mich der Zweck meiner Teilnahme beim 12-Socken-Projekt. Sonst dauert es bei mir auch schon mal ein paar Monate, bis ich zwei Socken fertig habe, weil ich dann doch lieber erst mal wieder was anderes stricke, als genau das gleiche ein zweites mal. 2 Monate dabei und 2 Paar Socken fertig, ha! Ich freu mich außerdem darüber, dass mir jemand die Qual der Wahl der Muster abnimmt und mir nette Vorschläge macht, die mir bis jetzt gut gefallen und mich neugierig machen auf die folgenden.
Viele von den anderen Teilnehmern haben über die Drops-Anleitung geschimpft und teilweise sich sogar lieber für das Alternativ-Muster entschieden. Ich fand die Anleitung gar nicht so schlimm. Wenn man schon öfter nach Drops-Anleitungen gestrickt hat, weiß man, dass sie sich mitunter recht umständlich und kompliziert lesen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man nicht versucht vorab zu verstehen, was die da von einem wollen, sondern einfach anfängt und nur strickt, was da steht, dann geht es meistens ganz gut. Ein bißchen Strickerfahrung ist natürlich sicher von Vorteil, aber das gilt für viele andere Anleitungen auch. Mir hat das Drops-Muster viel Spaß gemacht und ich werde die Anleitung aufheben, um es vielleicht irgendwann sogar noch einmal zu stricken.
Und hier sind sie, meine Februarsocken, gestrickt mit Hot Socks Fashion Sockenwolle und Nadelspiel Stärke 3. 
geplante Obsoleszens
16 Feb 2012 2 Kommentare
in alltägliches, Protest Schlagworte: das kann ja wohl nicht sein
Tja, man lernt nie aus. Da gibt es doch tatsächlich einen Fachbegriff für das, was ich schon seit Jahren vermute. Geplante Obsoleszens (=>Wikipedia: “Der Begriff Obsoleszenz (von obsolescere, dt. in Vergessenheit geraten, vergessen sein) bezeichnet das künstliche oder natürliche Veralten eines Produktes.”) bedeutet, dass Hersteller ihre technischen Produkte (z.B. Fernseher, CD-Player u.ä.) bewußt und beabsichtigt so herstellen, dass sie nach ein paar Jahren kaputt gehen und meist auch so, dass sie nicht repariert werden können. Oder sie machen die Reparatur so teuer, dass sie für uns Endverbraucher unsinnig wird und wir das Gerät kurzerhand wegschmeißen und uns ein neues kaufen. Mit diesem läuft es dann natürlich genau so. Wirtschaftlich für die Produzenten ein Gewinn, für uns Endverbraucher und die Umwelt ein herber Verlust!
Das führte in unserem Fall dazu, dass wir irgendwann nach dem 4. oder 5. DVD-Player, den wir gebraucht übernommen hatten und die alle maximal noch 1 Jahr funktionierten, völlig entnervt aufgaben und unsere Filme nur noch über Laptop guckten. Genau so war es mit diversen Brotbackautomaten, die wir verschlissen haben. Irgendwann stellte ich dann wieder auf die gute alte Handarbeit um. Da sah das Brot auch viel schöner aus und Teig mit den eigenen Händen kneten hat auch irgendwie etwas meditatives. Unsere eigenen Erfahrungen führten dazu, dass wir die Firmen verdächtigten, ihre Geräte so zu manipulieren, dass sie häufig kurz nach Ablauf der Garantie, den Geist aufgaben. Und heute lese ich im aktuellen Greenpeace-Magazin einen Artikel mit genau diesem Thema, der unseren Verdacht bestätigt! Scheinbar ist das sogar schon länger bekannt und teilweise auch erwiesen und nichts, aber auch gar nichts kann dagegen unternommen werden. Außer, so wie wir, nach möglichst vielen Alternativen zu technischen Geräten zu suchen. Aber letzendlich bleibt dann nur, auf jegliches technische Gerät zu verzichten und so weit bin ich auch (noch) nicht. Ich möchte meine Spülmaschine oder die Waschmaschine nicht missen und meinen Laptop würde ich auch nur schweren Herzens aufgeben. Dazu macht das bloggen und Blogs lesen einfach zu viel Spaß und das Internet ist inzwischen unsere Informationsquelle überhaupt geworden. So sind wir in der Konsumgesellschaft gefangen und müssen mal wieder das beste draus machen. Eine Sauerei ist es aber doch!!!
in remembrance of Oma ;-)
14 Feb 2012 Hinterlasse einen Kommentar
in alltägliches, gestricktes Schlagworte: häkeln
Ich war als Kind ganz oft bei meiner Oma und habe sehr viel von ihr gelernt. So typische “Hausfrauen-Dinge” wie kochen, backen, aber z.B. auch stricken. Und meine Oma hatte in ihrem Bad eine Klorolle mit Mütze, ihr kennt die sicher auch noch. Früher sah man die auch in ganz vielen “Opa-mit-Hut-Autos” auf der Hutablage. Vor einiger Zeit habe ich wieder so eine Klorollenmütze gesehen und sie erinnerte mich sofort an meine Oma, so dass ich lächeln mußte und an die vielen anderen “Oma-Dinge” dachte, die heute manchmal wieder auftauchen aber oft auch ganz aus dem Alltag verloren gegangen sind. Ich habe beschlossen, mir ein bißchen sentimentale Nostalgie in unser Badezimmer zu holen und habe mit dieser tollen Anleitung, die sogar von mir blutigem Häkel-Anfänger leicht nachzuarbeiten war (mit nur ein bißchen Hilfe von Youtube bei den Reliefstäbchen), nun auch eine Klopapiermütze auf unserem Spülkasten stehen.














